Beratungsangebot

Das Beratungsangebot für queere junge Menschen kommt!

Gemeinderat beschließt Förderung. Der Gemeinderat der Stadt Konstanz hat am 26. Februar 2026 die Förderung eines psychosozialen Beratungsangebots für queere junge Menschen beschlossen. Das Angebot wird von Profamilia Konstanz e.V. in der Beratungsstelle in der Reichenaustraße 5a durchgeführt. Die Stadt stellt dafür 28.650 Euro für 2026 und 25.400 Euro für 2027 bereit. Profamilia wurde nach einem offenen Interessenbekundungsverfahren ausgewählt, bei dem unter anderem fachliche Qualifikation und Zugänge zur Zielgruppe bewertet wurden. Das Netzwerk Queer Konstanz, in dem viele lokale Gruppen und Initiativen organisiert sind, war während des gesamten Prozesses beteiligt. Mehr als 2.000 gesammelte Unterschriften verdeutlichten zudem die breite gesellschaftliche Unterstützung für eine solche Beratungsstelle in der Region. […]

Wie sich unser Netzwerk Queer Konstanz für das Beratungsangebot eingesetzt hat

Wir, das Netzwerk Queer Konstanz, haben uns seit einiger Zeit dafür eingesetzt, dass es in der Region ein niederschwelliges psychosoziales Beratungsangebot für queere junge Menschen geben soll, da entsprechende Angebote erst wieder in Freiburg oder Stuttgart zu finden sind.

Hierzu haben wir ein Konzept ausgearbeitet, das unsere Vorstellungen einer solchen Beratungsstelle darlegt.

Um unserer Forderung Nachdruck zu verleihen haben wir im Oktober 2024 eine Online-Petition gestartet, die am 30.01.2025 im Rahmen der Gemeinderatssitzung an den Konstanzer Oberbürgermeister übergeben wird. Am 10.03.2025 wird sie dann im Rahmen der Kreistagssitzung an den Landkreis übergeben und läuft bis dahin noch weiter.

Stadtverwaltung schiebt queere Beratungsstelle an. Die Stadtverwaltung erhält für 2025 ein kleines Budget für eine Beratungsstelle für queere Jugendliche. Das hat der Haupt-, Finanz- und Klimaausschuss am 13. März vorläufig entschieden. 

Unterstützung durch Konstanzer Universitäten

Die Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG), die Universität Konstanz, das Theater Konstanz und das Zentrum für Psychiatrie (ZfP) unterstützen Queer Konstanz bei dem Vorhaben eine professionelle psychosoziale Beratungsstelle bei dem Konstanzer Gemeinderat zu beantragen. Die Präsidentin der HTWG, Prof. Dr. Sabine Rein, die Rektorin der Universität Konstanz, Prof. Dr. Katharina Holzinger, die Intendantin des Theaters Konstanz, Katrin Becker, sowie Uwe Herwig, Stellvertretender Geschäftsführer des ZfP, bringen ihre Unterstützung dieses Vorhabens durch folgende Unterstützungsschreiben zum Ausdruck: