Queergestreift Filmfestival – SATANISCHE SAU
Auf der Berlinale 2025 hatte Rosa von Praunheims letzter Film Satanische Sau seine Weltpremiere. Ein filmischer Essay, ein bisschen Autofiktion, Dokumentation gemischt mit vielen campigen Erzählmomenten und einer großen Portion Witz. Ein letzter Gruß, über den Praunheim schrieb:
„Die Sau bin ich, gespielt von meinem Alter Ego, dem genialen Schauspieler Armin Dallapiccola. Der Film ist ein Traum, eine Parodie, eine Farce meines Lebens. Poetische Assoziationen zu meinem Tod, zu meinem Sexleben, zu meiner Wiedergeburt. Ich erinnere mich an die 150 Filme meines Lebens, an meine Liebhaber, denen ich Rosen in den Arsch stecke und die ich blind malen muss. Dann stirbt mein Nachbar und hinterlässt einen unendlich traurigen Witwer. Ein Fan klingelt und zwingt mich zum Sex nach dem Tod und meine Freunde stimmen das Lied ‘Großer Gott wir loben Dich’ an. […] [D]ie Stoffaffen und Schweine, die lebendig werden, erzählen von meiner großen Tierliebe. Am Ende sagt uns Katy Karrenbauer die entsetzliche Wahrheit. Wir sind alle satanische Säue.“
